Geschichte - Über uns

Die Geschichte vom Helm-Hof

 

 

Es war im Jahre 1935, als am 30. April nachts um ein Uhr plötzlich beim Nachbarn im Dorf Feuer ausbrach und beide Anwesen, auch den Helm-Hof, der damals noch im Ortskern stand, in Schutt und Asche legte. Die hölzernen Gebäude waren eng aneinander gebaut, teils noch nicht fertig und auch nicht versichert; sie brannten vollständig nieder. Nur die beiden Wohnhäuser blieben stehen. Die Tiere wurden bei verschiedenen Nachbarn untergebracht. Für die Helm-Familie Karl und Sophie Bäuml mit ihren drei kleinen Kindern Anna (4), Sofie (2) und Karl (6 Monate alt – dem späteren Hoferben), war es ein harter Schicksalsschlag.

 

Der Nachbar, der mit abgebrannt war, drängte zum Aussiedeln. Es wurden Grundstücke getauscht. Als alles notariell geregelt war, ging es ans aufbauen. Die erste Fuhre Steine, die zum neuen  Bauplatz (dem heutigen Helm-Hof) fahren wollte, blieb nach tagelangem Regen im Schlamm stecken. Es musste erst ein Weg mit festem Untergrund gebaut werden. Der Keller wurde mit Pickel und Schaufel ausgegraben. Zum Glück kamen viele Dorfbewohner und halfen mit. Es ging dann ohne große Zwischenfälle gut voran mit dem Bau.

 

Im Herbst 1935 konnte das Haus im Erdgeschoß (der heutigen Zoiglstube) bezogen werden. Auch das Vieh, das bei guten Bekannten untergestellt und versorgt wurde, konnte den neuen Stall in Besitz nehmen. Die gegenüberliegenden Scheunen mit Unterstand wurden dann 1936 fertig gestellt.

 

In den 60er Jahren wurden die Garagen angebaut, in den 70er Jahren die Fenster erneuert.

 

1975 verstarb dann der Erbauer des Hofes, Karl Bäuml, im Alter von 77 Jahren und sein Sohn Karl führte den Hof weiter bis zu seiner Rente im Jahr 1999, dann gab er die Landwirtschaft auf. Als dieser 2010 ganz plötzlich verstarb, gab es keine Einigung der Erbengemeinschaft über die weitere Verwendung der Hofstelle. Erst Ende 2015 konnte die Erbengemeinschaft aufgelöst werden. Nach einer Umbauzeit von einem halben Jahr konnte am 29.07.2016 die Zoiglstube eröffnet werden.

 

Übrigens: den Hausnamen „Helm“ gibt es schon seit über 200 Jahren. Urkundlich erwähnt wird er 1796, da kaufte ein gewisser Georg Adam Bäuml den Helm-Hof von einem Adam Weiß von Liebenstein.

 

Über uns:

 

Zur Eröffnung war unsere Zoiglstube noch nicht ganz fertig. Wir arbeiten ständig am äußeren Erscheinungsbild, welches letztenendes dem Wohl unserer Gäste dient.

Wer von Anfang an mit dabei war, weiß um unsere kleineren Neuerungen. Für all diejenigen, die erst später zu uns gefunden haben, steht der nachfolgende Auszug aus unseren Veränderungen zur Verfügung.

 

Am 29.07.2016 haben wir unsere Zoiglstube eröffnet. Es ist noch nicht alles fertig. Trotzdem wünschen wir unseren Gästen einen angenehmen Aufenthalt in unserem Biergarten.

 

Im August 2016 haben wir Lampen für die Gaststube gebastelt aus alten Stahlhelmen, um den Hausnamen (Helmhof) hervorzuheben.

 

Seit September 2016 gibt es verschiedene Liköre, Schnäpse und Whisky aus der Steinwälder Hausbrennerei Schraml zum Ladenpreis zu kaufen. Auf Bestellung gibt es das ganze Sortiment zu kaufen.

 

Im Oktober 2016 haben wir zusätzliche Lampen an der Wand angebracht, in Form von Bierfässern mit indirekter Beleuchtung.

 

Im November 2016 haben wir die Zoiglstube dekoriert. Es wurden Vorhänge angeschafft, die nun den Schall auffangen, so dass man sich wieder unterhalten kann.

 

Anfang Dezember 2016 haben wir unsere Zufahrt und die Parkplätze neu aufgeschottert, da in der Vergangenheit immer wieder bei feuchtem Wetter der Boden aufgeweicht ist und man nur durch Matsch zur Zoiglstube kam. Dank 175 Tonnen Schotter bleiben jetzt Auto und Schuhe sauber.

 

Im Januar 2017 haben wir unsere Schankanlage installiert. Das Zoiglbier wird jetzt vom Keller aus an der Theke gezapft.

 

Unser Beitrag für die Umwelt:

Seit Mai 2017 wird unsere Zoiglstube mit Naturstrom aus 100 % Wasserkraft versorgt.

 

Von Dezember bis Mitte Februar machen wir Winterpause. Unser Geheimtipp ist der schöne Biergarten im Vierseit-Innenhof. Deshalb haben wir unsere Zoigltermine in der warmen Jahreszeit geplant.

 

Auch Camper sind bei uns herzlich willkommen. Auf unserer Vielzahl von Parkplätzen ist genügend Platz, um mit dem Wohnmobil über Nacht stehen bleiben zu können.

 

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© Hans Bäumler